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Schnittstellen-Tipp: Vorsicht Falle bei Steuerung über Notebook – Fehlerquelle USB->COM enttarnt

Schnittstellen-Tipp: Vorsicht Falle bei Steuerung über Notebook – Fehlerquelle USB->COM enttarnt

DIGITUS seriell rs232 Cardbus-Adapter 1-port

DIGITUS seriell rs232 Cardbus-Adapter 1-port

Erheblich mehr als stationäre Desktop-PCs bieten sich für viele Steuerungsaufgaben Notebooks an. Doch moderne Notebooks verfügen in vielen Fällen nicht mehr über eine serielle COM-Schnittstelle und sind daher nicht in der Lage, beispielsweise mit einem Interface oder einem Rückmelder mit serieller Schnittstelle verbunden zu werden.

Doch der Handel bietet (vermeintliche) Lösungen in Form eines USB-Port-Replikators oder eines USB-COM-Adapterkabels an. Dieser Anschluss funktioniert in der Praxis allerdings in vielen Fällen schlecht oder gar nicht. Der Grund: Während die alte COM-Schnittstelle eine passive Punkt-zu-Punkt-Verbindung darstellt, ist der USB (Universal Serial Bus) ein aktives Bussystem. Das einfache Umsetzen per Adapterkabel funktioniert daher in vielen Fällen nicht. Das führt dann beispielsweise dazu, dass Rückmeldungen nicht funktionieren oder eine Software die virtuelle COM-Schnittstelle gar nicht erkennt oder ansprechen kann.

Nachrüsten einer RS-232-Schnittstelle

Um dieses Anschlussproblem zu lösen, rüsten Sie in einem Notebook besser eine „echte“ serielle RS-232-Schnittstelle nach. Die wird im Fach- und Onlinehandel in Form einer PC-Card (PCMCIA 32-Bit CardBus TYPE II) für rund 18 Euro angeboten. Der Anschluss an die Modellbahn-Hardware findet dann ganz klassisch mit dem 9-pol Pin D-SUB Seriell-Stecker statt.

Von: Rudolf Ring