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Montag 04. Februar 2013
Spielwarenmesse 2013: Fleischmann & Roco zeigten Innovationen für erhöhte Originaltreue und erweiterten Spielwert

Auf der Spielwarenmesse 2013 in Nürnberg präsentierten Fleischmann und Roco innovative Betriebsmöglichkeiten mit der Digitalzentrale Z21 und viele weitere Neuheiten

Zur Spielwarenmesse 2013 zeigten Fleischmann/Roco völlig neue Betriebsmöglichkeiten mit der Digitalzentrale Z21

Zur Spielwarenmesse 2013 zeigten Fleischmann/Roco völlig neue Betriebsmöglichkeiten mit der Digitalzentrale Z21

Mit einer wahren Explosion von neuen Betriebsmöglichkeiten für die Modelleisenbahnen der Marken Fleischmann und Roco wartete die Modelleisenbahn Holding aus Salzburg (Österreich) auf der Spielwarenmesse 2013 in Nürnberg auf. Wie der CEO von Europas Nummer zwei im Modellbahnengeschäft, Leopold Heher, in Nürnberg heute, Mittwoch, 30. Jänner, betonte, wurde die im vergangenen Jahr eingeführte digitale Steuerung Z21 um zahlreiche Anwendungen erweitert und bietet damit noch mehr Originaltreue im Spielbetrieb. „Jetzt haben unsere Modelleisenbahnen das Niveau erreicht, das wir seit Jahren durch konsequente Produktentwicklung anstreben. Wir bieten den Modellbahnern völlig neue Möglichkeiten und werden weltweit neue Zielgruppen erschließen.“

Mit der Digitalzentrale Z21 hat die Modelleisenbahn Holding 2012 ein neues Zeitalter für Modelleisenbahnen eingeleitet. Die Steuerung der Anlage läuft über einen fotorealistischen Lok-Führerstand auf einem Tablet-PC, mit dem der Modellbahner erstmals zum Zugführer in originalgetreuer Umgebung werden kann. Die Betriebsmöglichkeiten für Modellanlagen werden dadurch völlig neu definiert. Die originalen Bedienelemente und die intuitive Führung werden international von eingefleischten Modellbahnern, Technikfreaks und dem jungen Publikum mit Begeisterung aufgenommen.

Die bei Fleischmann und Roco bisher einzigartige Verbindung von virtuellen und realen Elementen ist nach der Ansicht von Heher die Zukunft der Modelleisenbahn: „Unser Maßstab ist der Vorbildbetrieb. Wir komplettieren die Modellbahn und bieten durch die digitalen Elemente noch mehr Originaltreue. Was auf dem Tablet ausgelöst wird, ereignet sich zeitgleich direkt auf der Anlage.“

Innovationen rund um die Digitalzentrale Z21 für mehr Modellbahn-Entertainment

2013 bringt die Modelleisenbahn Holding rund um die Z21 eine ganze Welt neuer Anwendungen auf den Markt. Sie haben alle das Ziel, den vorbildgetreuen Bahnbetrieb auf ein neues Niveau zu heben und mit Modellbahnen vielfältiges Entertainment für verschiedene Zielgruppen zu bieten. Die wesentlichen Innovationen sind: Neue Führerstände auch für Fremdprodukte, die erste Lok-Kamera mit Live-Bild im Führerstand, das erste Infrastrukturspiel, eine neuartige digitale Tischanlage sowie erstmals der Spielbetrieb mit Mehrfachtraktion.

Erstmals Lokführerstand für Fremdprodukte

Die bisher vier virtuellen Führerstände werden jetzt laufend ergänzt. Der Blickwinkel ist dabei auch auf internationale Bahnen gerichtet. Besonders vielversprechend ist die Entscheidung, auch Lokführerstände zu Modellen zu entwickeln, die die Modelleisenbahn Holding selbst gar nicht anbietet. Mit dem Führerstand für die legendäre US-amerikanische Dampflok Big Boy wird der Anfang gemacht.

Mit der Lok-Kamera live durch die Modellbahnwelt

Schnell nachgekommen ist die Modelleisenbahn Holding der Anregung von vielen Modellbahnern, ein bewegtes Bild in den virtuellen Führerstand einzuspielen. Das ist nun mit der ersten Live-Bild Lok-Kamera möglich. Mit Kameras an Lok und Steuerwagon des Railjets lässt sich das Bild von der eigenen Bahnanlage live in den Führerstand auf dem Tablet übertragen. Damit sieht der Modellbahner im Fenster tatsächlich, wo sein Zug auf der Anlage gerade fährt.

Erstes Infrastrukturspiel „Rangero"

Völliges Neuland wird mit „Rangero“ beschritten. Es handelt sich um das erste Infrastrukturspiel für Modellbahnen, das virtuelle und physische Komponenten verbindet und via Internet ein globales High Scoring ermöglicht. „Rangero“ ist ein Rangierspiel, bei dem mit der Z21 eine reale Rangiersituation auf der Modellanlage gelöst werden muss. Der oder die Spieler müssen durch Rangieren des rollenden Materials auf der Anlage die Zielsituation so schnell wie möglich erreichen. Das Ergebnis kann in Zukunft mit der Web-Community geteilt und verglichen werden. „Rangero“ wird als Startpackung angeboten.

SmartRail - Schienenlaufband ohne Platzbedarf

Eine weitere Neuentwicklung, die es nur bei Fleischmann und Roco gibt, ist „smartRail“ in H0: Eine etwa 50 Zentimeter lange Tischanlage mit integrierter Z21-Funktion, auf der verschiedenste Betriebszustände einer Lok (mit Lichteffekten, Sound, Dampf) nachgestellt werden können, ohne den Platz für eine Modellanlage zu benötigen. Die Anlage besteht aus einem Schienenlaufband und jeweils einer digitalen Lokomotive und wird über Smartphone, Tablet oder direkt über die eingebauten Funktionstasten betrieben. Das rollende Material wird ständig erweitert – vor allem mit Modellen internationaler Loks. Die Anlage ist zudem für Loks fremder Hersteller geeignet (in Gleich- und Wechselstrom!).

Vom Lokführer zum Stellwerker per virtuellem Stellwerk

Aber auch bei der Z21 selbst gibt es eine Innovation: Das erste virtuelle Stellwerk. Ein mechanisches Stellwerk wird fotorealistisch auf dem Tablet abgebildet und mit den originalgetreuen Stellhebeln bedient. Damit kann der Modellbahner nun erstmals auch die Funktionen des Stellwerkers in originalgetreuer Bedienungsumgebung einnehmen.

Mehrfachtraktion für Modellbahnen

Die Z21 bietet den Modellbahnern jetzt eine weitere Betriebsfunktion, die bisher als sehr schwierig und umständlich galt: die sogenannte Mehrfachtraktion. Damit ist gemeint, dass der Zug auf der Modellanlage von mehr als einer Lok gezogen wird. Bisher war dieser Betrieb, der beim Vorbild völlig normal ist, nur sehr schwer möglich. Die Motoren der Loks ließen sich durch den unterschiedlichen Kurvenradius nicht aufeinander abstimmen. Anders jetzt mit der Z21: Auf einer Teststrecke werden die Loks miteinander synchronisiert und laufen dann problemlos „im Tandem“.

Neuheiten 2013: Fleischmann präsentiert den neuen ICE

H0-Highlight des Jahres ist bei Fleischmann die Neukonstruktion des ICE der Baureihe 407, dessen Vorbild 2013 seinen regulären Betrieb aufnimmt. Das Fleischmann-Fahrzeug zeichnet sich durch vollkommene Maßstäblichkeit aus und präsentiert damit die neueste Generation des ICE erstmals im Modell. In vorbildgetreuer Doppeltraktion, bestehend aus zwei Acht-Wagen-Garnituren, erreicht der Zug eine Gesamtlänge von 460 Zentimeter. Die Digitalversion verfügt in allen Wagen ab Werk serienmäßig über eingebaute LED-Innenbeleuchtung und zuschaltbares Fernlicht und Sound. Der ICE ist in verschiedenen Sets erhältlich und kann dadurch ständig erweitert werden. Für Gleich- und Wechselstrom gibt es jeweils Varianten für analog und digital. Weitere Neukonstruktionen sind die Elektrolokomotive BR E 60 aus den 1920er-Jahren sowie die Elektrolokomotive der BR 141 der DB. Durch den eingebauten Sound kann die typische „Knallfrosch“-Akustik auch am Modell erlebt werden.

Roco Neuheiten für den internationalen Markt

Roco setzt 2013 weiter auf Digitalisierung und Innovation. Eine der Neukonstruktionen ist die selbstfahrende Schneeschleuder Xrotm 96 der SBB. Das voll bewegliche Funktionsmodell mit Sound überzeugt mit vielen vorbildgetreuen funktionalen Details wie Blinklicht, Heben und Senken der Fräse oder selbstdrehenden Schleuderrädern. Eine weitere komplette Neukonstruktion ist die Elektrolokomotive der Baureihe 151 der Deutschen Bundesbahn sowie die sechsachsige Diesellokomotive „Hummel“ aus Osteuropa, eine der meistgebauten Loks der Welt. Zahlreiche neue und überarbeitete Modelle gibt es auch für Fahrzeuge aus Österreich (ÖBB) wie die Diesellokomotive Rh 2143 und der Schweiz (SBB). Für den französischen Modelleisenbahnmarkt realisiert Roco die Elektrolokomotive CC 6500 der SNCF als komplette Neukonstruktion.

Leichtes Umsatzwachstum von vier Prozent

Das abgelaufene Wirtschaftsjahr habe die Modelleisenbahn Gruppe mit 49 Millionen Euro gegenüber 47 Millionen Euro (2011) abgeschlossen, sagte Heher. Das ist ein Umsatzplus von vier Prozent. Einem schrumpfenden Umsatz im Fachhandel der Kernmärkte Deutschland, Österreich und Schweiz sei ein kräftiges Wachstum in Skandinavien und auf globalen Märkten wie China, Malaysia oder Taiwan gegenüber gestanden. Diese Steigerungen gingen nicht zuletzt auch auf die im zweiten Halbjahr eingeführte digitale Steuerung Z21 und auf das Schienenlaufband „smartRail“ zurück.

Das operative Ergebnis (EBIT) der Modelleisenbahn Gruppe war trotz der Vorinvestitionen in die Produktoffensive auch 2012 positiv. Für 2013 plant das Unternehmen mit vorsichtigem Optimismus. „Wir fahren weiter nur auf Sicht, müssen reaktionsschnell und flexibel bleiben“, betonte Heher. Am Ende erwartet der CEO ein Umsatzplus in der gleichen Höhe wie 2012.

Von: Pressemeldung Modelleisenbahn München GmbH