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Freitag 10. Oktober 2008
Modellbahnwelt Oberhausen (MWO) begrüßte 25.000. Besucher

Der 25.000. Besucher wurde am 9. Oktober 2008 in der Modellbahnwelt Oberhausen (MWO) begrüßt, in einem Interview mit der WAZ berichtet Geschäftsführer Georg Rinneberg über die Entwicklung

Die Modellbahnwelt Oberhausen (MWO) hatte keinen leichten Start. Bei der Eröffnung am 1. August 2008 standen fast alle Züge still, Besucher beklagten die "unfertige Anlage" und in Modellbahn-Foren gab es zwar Lob für die modellbauerische Leistung, aber auch herbe Kritik.   

Auch in den Medien kam die Modellbahnwelt Oberhausen nicht gut weg, der WDR empfahl sogar, den Besuch um 6 Monate zu verschieben. Radio Oberhausen meldete nach 3 Wochen immer noch einen schleppenden Zugverkehr.

Doch diese durch einen Server-Defekt und die extrem kurze Bauzeit verursachten Anfangsschwierigkeiten scheinen vergessen und die Besucher kommen, wenn auch noch nicht so zahlreich wie erwartet.

Rund 8 Wochen nach der Eröffnung wurde nun am Donnerstag, dem 9. Oktober 2008, mit der 72jährigen Ingrid Wepner die 25.000. Besucherin der Modellbahnwelt Oberhausen (MWO) begrüßt.

Ingrid Wepner kam aus Gevelsberg mit Sohn Jörg und Tochter Kirsten, dem fünfjährigen Enkel Benjamin und dem siebenjährigen Christian zum Familienausflug in die Modellbahnwelt und fand sie einfach "riesig".

Sie hat selbst eine über 2x2 Meter große Modellbahnanlage ihres Mannes im Wohnzimmer (!) stehen, mit dem die Enkel spielen. Besorgt wacht sie darüber, dass die wertvolle Anlage nicht beschädigt wird - da soll noch mal jemand sagen, Frauen hätten nichts für Modelleisenbahnen über. 

So wie Ingrid Webner kommen jetzt jeden Tag im Schnitt 360 Besucher täglich, eigentlich waren 1.000 geplant, somit hätte jetzt schon der 75.000ste Besucher begrüßt werden sollen.

Doch kein Grund zur Sorge, beruhigt Geschäftsführer Georg Rinneberg in einem Interview mit der WAZ. Die 38 Angestellten der Modellbahnwelt Oberhausen müssten sich auf keinen Fall Sorgen um ihre Arbeitsplätze machen, im dritten oder vierten Jahr würde das Unternehmen schwarze Zahlen schreiben.

Georg Rinneberg erinnerte daran, dass das Miniatur Wunderland in Hamburg am ersten Tag nur 63 Besucher hatte. Er hob außerdem die "technischen Schmankerl" wie zwei Drehschreiben am Ringlokschuppen hervor. Durch verstärkte Werbung sollen die Besucherströme wachsen, Platz genug sei in den Hallen der Modellbahnwelt Oberhausen im Gegensatz zur hamburger Konkurrenz ja ausreichend vorhanden.

Es sind laut Georg Rinneberg zudem die kleinen Wunder, die bei der Modellbahnwelt zu entdecken sind, wie das Mädchen am Duisburger Hafen, die von ihrem Hund durch die Modellbahnlandschaft gezerrt wird. Auch eine Hochzeit mit den glückbringenden Tauben auf dem Dach ist zu sehen - und mit aufmerksamem Blick auch der Fuchs zu entdecken, der die Gans gestohlen hat.

Modellbauer, weniger Modellbahner sind die Oberhausener, die laut Georg Rinneberg sich "mit der Detailtreue vergaloppiert" haben. Als Beispiel nennt er die Zeche Zollverein und die Siedlung Grafenbusch, die "bis zur Anzahl der Ziegelsteine und bis zum Klingelknopf genau nachgebaut" wurden. 

Eine Stunde sollte man mindestens einplanen, um diese Details zu entdecken, aber auch um alle 80 Züge zu sehen. Denn laut Georg Rinneberg müssen die Loks nach einer Runde in den Schattenbahnhof zum Abkühlen. 

Laut Georg Rinneberg hat sich die Stimmung gewandelt und sowohl die "Modellbahn-Freaks" als auch die normalen Besucher wären mittlerweile begeistert. Wir Modellbahn-Freaks können dem nur zustimmen - und wir freuen uns auf das weitere Wachstum der Modellbahnanlage und die Meldung des 100.000 Besuchers, die ja noch für dieses Jahr zu erwarten ist. 

Von: MAB