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Nachrichten Archiv:

Mittwoch 08. April 2015
Maulwurfsplage auf der INTERMODELLBAU

Der Modellbahnverband in Deutschland (MOBA) hat auch in diesem Jahr wieder die ideelle Trägerschaft im Eisenbahnbereich für die INTERMODELLBAU übernommen. Neben dem großen MOBA-Stand in Halle 4 erwarten den Besucher mehr als 35 Modellbahnanlagen in allen gängigen Spurweiten. Die Motive entführen den Betrachter nach Deutschland und in alle Welt.

Eine Maulwurfsplage für Ihre Modellbahnanlage liefert BUSCH. Die animierten Tierchen sind für Modellbahnen der Nenngröße H0 wirklich allerliebst und stehen selbstverständlich auch im Modell unter Naturschutz (Foto: Busch)

Eine Maulwurfsplage für Ihre Modellbahnanlage liefert BUSCH. Die animierten Tierchen sind für Modellbahnen der Nenngröße H0 wirklich allerliebst und stehen selbstverständlich auch im Modell unter Naturschutz (Foto: Busch)

Elektrisch angetriebene Maulwürfe von Busch

Eine Neuheit mit viel Liebe zum Detail bietet die Busch GmbH aus Viernheim den Modellbauinteressierten: „bewegte“ Maulwürfe, die abwechselnd aus ihren Maulwurfshügeln „herausspitzen“. Die neuen Plastiktiere bewegen sich wie eine Maulwurfplage im H0-Garten. Ermöglicht wird dies durch einen elektrischen Antrieb. Ein weiterer „Hingucker“ von Busch sind die Schwäne, die auf einem Teich majestätisch ihre Runden drehen, ebenso elektrisch angetrieben.

Zu den weiteren Produkten, die auf der INTERMODELLBAU präsentiert werden, gehören die Heidihäuser aus dem Spielort der weltberühmten Heidi-Geschichte von Johanna Spyri. Hier können die Besucher eine Zeitreise in das 19. Jahrhundert unternehmen. Zu sehen sind das Original-Heidihaus, Geißenstall, Dorfbrunnen und Dorfladen sowie die Alp.

Spoorgroep Zwitzerland zeigt Montreux-Oberland-Bernoisebahn

Nach drei Jahren Abstinenz ist die Vereniging Spoorgroep Zwitzerland (VSZ) in diesem Jahr erneut mit einer neuen Anlage auf der INTERMODELLBAU vertreten. Sie zeigt ein Modell der Montreux-Oberland-Bernoisebahn (MOB) in der Schweiz, die zwischen Montreux und Zweistimmen im Berner Oberland fährt. Gezeigt werden der Bahnhof Chateaux d´Oex und die Brücke von Flendrux mit Holzverarbeitung im Tal. Dazu gehört auch ein Sägewerk. Die Galerie „La Tine“ ist ebenfalls eingebaut. Der Modellbahnverkehr wird gesteuert durch iPhones und iPads.

Rocky Mountains in klein

Durch einen Urlaub in Kanada wurde Michael Gruner zum Bau einer US-Anlage aus den Rocky Mountains angeregt. Dargestellt wird in seinem Modell das Überholgleis vor dem Connaught-Tunnel. Die obere Tunneleinfahrt wurde mit einem Maschinenhaus für die Tunnellüftung überbaut, das im Modell nachgebildet ist. Weiterhin weist diese Anlage einen Hafen nebst Industrieanschlüssen auf. Im Hafen bestehen diverse Anschlüsse zu einem Silo, einem Warenhaus und einem alten Ice House. Am Kai befinden sich Schiffe und ein kleiner Anlegesteg.

Die Rocky Mountains und der Hafen wurden mit den typischen kanadischen Küstenmotiven – Sägewerk, Sägespäne-Verladung und große Stahlbrücke – verbunden. Auf der Anlage verkehren Züge der Canadian Pacific/Canadian National. Sie transportieren Container von der West- zur Ostküste und zurück. Dies geschieht mit den langen doppelstöckigen Container-Ganzzügen, den Holz- und Papierzügen (Boxcars) sowie den langen Kohlezügen, die aus den Abbaugebieten zum Hafen fahren.

Nachbau der Rurtalbahn in N

Die Modelleisenbahn-Gemeinschaft Kerpen-Düren (MGKD) präsentiert den Nachbau der Rurtalbahn im Rhein-Erft-Kreis. Die Strecke führt von Düren nach Heimbach in der nördlichen Eifel. Diese Segmentanlage ist im Maßstab 1:160 gehalten und umfasst die Bahnhöfe und Haltepunkte Heimbach, Hausen, Abenden, Nideggen/Brück und Lendersdorf sowie die Streckenabschnitte Kallerbend und Zerkall. Der derzeit nördlichste Streckenabschnitt ist der Industrieanschluss Kanzan. Das Modell der Rurtalbahn umfasst 20 Segmente mit einer Regelgröße von 50 x 160 Zentimeter. Aufgrund der Streckenlänge werden die einzelnen Abschnitte verkürzt dargestellt. Markante Gebäude sowie die Bahnhöfe wurden nach vorhandenen Plänen und Fotos möglichst detailgetreu nachgebaut. Inzwischen ist der Bahnbetrieb digital umgestellt, Weichen und Signale werden aber noch analog geschaltet.

Canal de Remainoul à Tournet“ und „Justin Versaitou“ in Spur 0 (Null)

Mozer von der Modellbaugruppe Escadrille Saint Michel aus dem französischen Saint-Michel-sur-Orge präsentiert auf der INTERMODELLBAU die Anlagen „Canal de Remainoul à Tournet“ und „Justin Versaitou“, jeweils in Spur 0. Sie beweisen ihre Liebe zum Detail. Bei „Justin Versaitou“ wird die Arbeit in einer Steinfabrik dargestellt. Granitblöcke werden aus dem Steinbruch – hinter den Kulissen – zur Schnittfabrik transportiert, nach einiger Zeit fahren die Züge geleert wieder zum Steinbruch.

Den Bahnverkehr neben und über dem Wasser zeigt die Anlage „Canal de Remainoul à Tournet“ im Maßstab 1:43,5. Die Strecke wird von Güterzügen und Ausflugszügen mit offenen Personenwagen befahren. Ab und an muss der „normale“ Bahnverkehr aber ruhen. Dann hebt sich die Brücke ein kurzes Stück, und auf dem Kanal fährt ein Lastkahn unter der Brücke hindurch. Der Lastkahn wird von einer sehr flachen Lok, deren Gleise am Kanal entlangführen, gezogen. Nachdem Lok und Lastkahn die Brücke passiert haben, wird die Brücke abgesenkt und der Schienenverkehr kann wieder ungehindert fortgesetzt werden.

Zugszenen aus Nordamerika in TT

Über den Großen Teich geht es hingegen bei der Themenspezialgruppe USA des Arbeitskreises TT-Modellbahn. Sie präsentiert eine Modellbahnanlage nach nordamerikanischem Vorbild. Auf der Anlage verkehren weitestgehend Züge der Canadian Pacific/Canadian National sowie einige anderer amerikanischer Bahngesellschaften. Seien es die langen, doppelstöckigen Container-Ganzzüge, die von der Ost- zur Westküste und wieder zurück ihre Container transportieren, die Holz- und Papierzüge (Boxcars) der Papierindustrie, die Center Beam-Transporter, Logcars und Bulkhead Flatcars, die das Holz für den Hausbau transportieren, oder die langen Kohlezüge, die von den Abbaugebieten zum Hafen fahren. Die Fahrzeuge und Gebäude wurden weitestgehend selbst hergestellt oder aus anderen Spurgrößen abgeändert.

Auf eine spezielle Epoche hat sich die Gruppe nicht festgelegt, da es noch nicht ausreichend US-Material in der Nenngröße TT (Maßstab 1:120) gibt. „Teile der Anlage entstanden etliche Jahre nach einem Urlaub in Kanada, in den Rocky Mountains“, berichtet Michael Gruner, der sich 2008 der Themenspezialgruppe USA angeschlossen hat. So wuchs die Anlage in den folgenden Jahren beständig. Es wurden die Gebirgsanlagenteile geschaffen, die die Ausweichstelle und das Überholgleis vor dem Connaugth Tunnel in den Rocky Mountains der Canadian Pacific darstellt. Die obere Tunneleinfahrt wurde mit einem Maschinenhaus für die Tunnellüftung überbaut, das im Modell nachgebildet wurde. Die beiden halbfertigen Hafenteile mit den Industrieanschlüssen wurden ausgebaut und fertiggestellt. Die „Hafenteile“ besitzen Anschlüsse zu einem Silo, einem Warenhaus, einem alten Ice House und zum Hafen selbst.

Im Zentrum der Hafenteile befindet sich der Yard Master mit einer kleinen Werkstatt aus Rampe und einem ausrangierten Boxcar, sowie den üblichen Bereitstellungsgleisen für die Caboose. Am Kay befinden sich diverse Schiffe und ein kleiner Anlegesteg. Die Rocky Mountains und der Hafen wurden mit den typischen kanadischen Küstenmotiven – Sägewerk/Sägespäne-Verladung und großer Stahlbrücke – verbunden. Die Fahrzeuge der Anlage werden digital, der Rest der Anlage analog/mechanisch gesteuert.

Tickets aus dem Online-Shop

Die INTERMODELLBAU zeigt Modelleisenbahnen, Flugzeuge, Schiffe, Fahrzeuge und Figuren – die ganze Faszination des Modellbaus in acht Messehallen. Im Online-Shop der INTERMODELLBAU können Tickets schnell, bequem und einfach von zuhause aus erworben werden. Das Ticket kann auch gleich daheim ausgedruckt werden. Mit dem Kauf eines solchen „Print-athome-Ticket" ist ein Preisvorteil gegenüber dem Kauf an der Tageskasse verbunden, zudem vermeidet man Wartezeiten an der Kasse. Eintritt für Erwachsene: im Vorverkauf 12 Euro. Die Eintrittskarte der INTERMODELLBAU berechtigt ebenfalls zum Besuch der parallel stattfindenden Messe experTEC für aktive Flugmodellbauer (17. – 19. April) – wie auch umgekehrt.

Von: Pressemeldung Intermodellbau / Redaktion