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Freitag 23. Februar 2007
LGB-Rettung durch Hermann Schöntag mißlingt, US-Investoren übernehmen

Gerade ist das positive Fazit der Spielwarenmesse verhallt, da braut sich über einem der renommierten Modellbahn-Hersteller neues Unheil zusammen. Nach einem Bericht der Nürnberger Zeitung scheint die Rettung von LGB durch Hermann Schöntag in weite Ferne zu rücken.

Wie berichtet wird, soll Herr Schöntag nun doch nicht die erforderlichen finanziellen Mittel besitzen, um in das Unternehmen einzusteigen. Möglicherweise hat er aber auch „kalte Füße“ bekommen angesichts der Ankündigung von Märklin, auch ein Produkt für den Gartenbahnsektor zu planen. Zudem war Märklin bzw. der Geldgeber Kingsbridge Capital ja selbst auch am LGB-Kauf interessiert, um so am Nürnberger Standort LGB und Trix zusammenlegen zu können.

Wie die NZ ausführt, wollen nun Interessenten in den USA über die ehemalige US-Vertriebstochter die Markenrechte, ausgenommen die für Deutschland, weltweit übernehmen und die Produktion wieder aufnehmen. Möglicherweise lässt sich somit das Stammwerk und die Arbeitsplätze erhalten. Selbst, wenn dieses Modell Realität wird, eine Lösung für Markenrechte und Vertrieb in Deutschland ist damit jedoch noch nicht gefunden. Es bleibt also rund um LGB auf absehbare Zeit turbulent.