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Sonntag 22. März 2015
INTERMODELLBAU 2015: Hochwertige Technik wird immer günstiger

Die INTERMODELLBAU spiegelt vom 15. bis 19. April 2015 in der Messe Westfalenhallen Dortmund die Trends der Modellbau- und Modellsport-Szene. Beim Funktionsmodellbau setzt sich die Richtung der letzten Jahre fort: Hochwertige Technik wird immer günstiger. Im Eisenbahnmodellbau ist die Digitalisierung weiterhin ein großes Thema.

Eines der Highlights der Modellbahn-Anlagen auf der Intermodellbau 2015: Die Anlage der Zeche Otto zeigt ein Stahlwerk im Maßstab 1:87 (H0) nach Vorbildern aus dem Ruhrgebiet. Dargestellt werden die Roheisengewinnung und die Weiterverarbeitung zu Stahl, inklusive der Entstehung von Brammen, Roheisen-Masseln und dem Walzen der Brammen zu den Coils. Durch Lichteffekte, Rauch, Geräusche und pendelnde Züge beginnt diese Anlage zu „leben“

Eines der Highlights der Modellbahn-Anlagen auf der Intermodellbau 2015: Die Anlage der Zeche Otto zeigt ein Stahlwerk im Maßstab 1:87 (H0) nach Vorbildern aus dem Ruhrgebiet. Dargestellt werden die Roheisengewinnung und die Weiterverarbeitung zu Stahl, inklusive der Entstehung von Brammen, Roheisen-Masseln und dem Walzen der Brammen zu den Coils. Durch Lichteffekte, Rauch, Geräusche und pendelnde Züge beginnt diese Anlage zu „leben“

Eisenbahnmodellbau

Von der Fläche her kleiner, aber technisch feiner – so lässt sich die Entwicklung bei den Anlagen für den Eisenbahnmodellbau auf den Punkt bringen. Ganz praktische Aspekte führen zu dieser Entwicklung, wie Karl-Friedrich Ebe vom Modellbahnverband in Deutschland (MOBA) erklärt: „Nicht jeder hat den Platz, um eine 20 x 10 Meter große Anlage bei sich unterzubringen.“

In den Vereinen ist das sicher eher möglich, in der eigenen Wohnung wird es schon mal eng. Wenn auch die Fläche kleiner wird, so wird das, was auf der Fläche präsentiert wird, immer hochwertiger und noch detaillierter. Die Digitalisierung schreitet weiter voran, der Digitalbetrieb hat den Vorteil, dass jede Lokomotive einzeln und unabhängig von anderen angesteuert werden kann, wodurch auf ein- und demselben Stromkreis echter Mehrzugbetrieb möglich wird.

Eine analoge Modellbahnanlage kann dazu nur durch getrennte Stromkreise notdürftig ertüchtigt werden. Mit der Digitaltechnik können zudem Lokomotiv-Funktionen, wie Licht, Geräusche oder Geschwindigkeiten, gezielt gesteuert werden. Die Möglichkeiten stoßen auf reges Interesse, ebenso hoch ist der Informationsbedarf. „Das Thema Digitalisierung nimmt auch auf der INTERMODELLBAU einen breiten Raum ein“, berichtet Ebe. So finden in Saal 33 einige Digital-Workshops statt, in denen die Themen konkretisiert werden.

Einsatz von 3D-Druckern für den Eisenbahn-Modellbau

Zu den großen Neuerungen, die dem Modellbaubereich bevorstehen, gehört der Einsatz der 3D-Drucker. Der 3D-Drucker erstellt Gegenstände aus flüssigem Kunstharz. Um ihn anzusteuern, reicht ein handelsüblicher PC oder ein Notebook aus. Ersatzteile, Beladungsgüter oder Gestaltungselemente wie Rundbögen oder Brückenelemente können auf diese Weise schnell und unkompliziert erstellt werden, Figuren ebenfalls. „Das alles geschieht sehr detailliert“, so Karl-Friedrich Ebe, „damit erschließen sich für die Modelleisenbahn völlig neue Möglichkeiten.“

Von: Pressemeldung Messe Dortmund / Redaktion