Modellbahntechnik RSS-Feed

Abonnieren Sie jetzt unseren RSS-Feed und verpassen Sie keine Nachricht mehr!

 

Anleitung für den Internet Explorer 7

Anleitung für Firefox 2.0

Nachrichten Archiv:

Mittwoch 04. Februar 2009
Gefahr für Märklin-Mitarbeiter: Im Insolvenzfall sind bis zu drei Monatsgehälter zurück zu zahlen!

Märklin-Mitarbeiter in der Zwickmühle: Arbeiten sie trotz ausbleibendem Lohn nicht weiter, werden sie gesperrt, arbeiten sie weiter, müssen sie vielleicht die Löhne zurückzahlen!

Die Mitarbeiter der Firma Märklin sind durch das Ausbleiben der Gehaltszahlungen für Januar in einer noch schlimmeren Situation als bislang bekannt war. Denn seit der Reform des Insolvenzrechts 1999 können Arbeitnehmer im Falle einer Insolvenz ihres Arbeitgebers gezwungen werden, mehrere Monatslöhne komplett zurück zu zahlen! Laut einem Fernsehbericht kann das alle Gehaltszahlungen bis zu 3 Monate vor der Insolvenz betreffen.

Demnach geben Arbeitnehmer, die von einer drohenden Insolvenz wissen, dem Arbeitgeber mit der verspäteten Gehaltszahlung ein Darlehen. Tritt die Insolvenz ein, werden die Arbeitnehmer allen anderen Gläubigern gleichgestellt, die erhaltenen Gehälter der letzten 3 Monate vom Insolvenzverwalter unter Umständen zurückgefordert.

Das ist keine graue Theorie sondern wird praktiziert, wie ein Filmbericht der ARD in Report München am Beispiel der Firma Maintaldruck in Oberfranken und der Firma Holz Nützel zeigt. Die Mitarbeiter hatten monatelang trotz verzögerter Lohnzahlungen weiter gearbeitet, um ihre Arbeitsplätze zu retten. Jetzt werden Beträge von 2.400 bis über 6.800 Euro von ihnen zurückgefordert, einigen ehemaligen Mitarbeitern soll dadurch die Privatinsolvenz drohen.

Die ehemaligen Mitarbeiter machen das im Fernsehen publik, um auf ihre Situation aufmerksam zu machen und andere betroffene Menschen zu warnen - wir tragen unseren Teil dazu bei, auf diese unmenschlichen Konsequenzen des neuen Insolvenzrechts hinzuweisen:

Von: MAB