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Donnerstag 19. Juni 2008
"Bahn TV" ab Juli nicht mehr per Satellit zu empfangen

Bahn TV, der Spartensender der Deutschen Bahn AG, konzentriert sich bei der Verbreitung seines Programms ab Juli auf das Internetfernsehen (IPTV).

Seit März 2006 bietet der Sender der DB sein Programm als Live-Stream im Internet an, seit September 2006 ist Bahn TV zudem als Standardkanal in die Online-Galerie der Windows Media Center Edition aufgenommen.

„Diesen Weg wollen wir fortsetzen und das Bewegtbild-Angebot im Internet mittelfristig ausbauen", kündigte Oliver Schumacher, Leiter der Unternehmenskommunikation, an. „Wir sind überzeugt: Die Zukunft des Fernsehens findet im Internet statt. Auf dieser Basis haben wir die Möglichkeit, zielgruppengenauere Angebote zu erstellen und geben den Nutzern die Möglichkeit, sich ihr eigenes Programm zusammen zu stellen."

Damit werde die DB auch den veränderten Sehgewohnheiten stärker gerecht. Die bisher praktizierte Spreizung, das Programm sowohl über Internet als auch Satellit anzubieten, sei den unterschiedlichen Nutzungsverhalten nicht mehr gerecht geworden. Deshalb habe die DB entschieden, sich auf einen Verbreitungsweg zu konzentrieren.

Eine Ausstrahlung via Satellit wird es ab Juli nicht mehr geben. Zuschauer, die bislang Bahn TV über Satellit empfangen haben, brauchen aber auch künftig nicht auf den Spartensender zu verzichten. Ein DSL-Internetanschluss ermöglicht es dem Nutzer, das Programm über IPTV an seinem Fernseher im Wohnzimmer zu empfangen - auch ohne Satelliten- oder Kabelanschluss.

Durch die Internet-Verbreitung ergeben sich eine Reihe interaktiver Möglichkeiten. Dank Video on Demand (VoD) kann der Zuschauer einzelne Sendungen und Programmteile auswählen - wann und zu welchem Thema er möchte. Der elektronische Programmführer (EPG) gibt eine Übersicht über das Fernsehprogramm. Der Nutzer kann Sendungen leicht nach Stichworten filtern, um so zu seinem persönlichen Programm zu kommen - ob Reportage, Nachrichten oder Magazin. IPTV macht Bahn TV mobil: Das Programm kann auch auf anderen Endgeräte empfangen werden, zum Beispiel auf dem Handy.

Wer IPTV auf einem Fernseher sehen möchte, benötigt eine Set-Top-Box, die das DSL-Videosignal in ein analoges Signal umwandelt, das der Fernseher versteht. Die Set-Top-Box hat einen Netzwerkwerkanschluss, den man mit dem DSL Router verbindet. Da IPTV in TV-Qualtiät übertragen wird, ist ein DSL-Anschluss nötig, damit der User Fernsehen, Internet und andere Dienste über die Telefonleitung parallel nutzen kann.

Experten sagen IPTV eine große Zukunft voraus: Neue mediale Erlebniswelten, individuelle Angebote und weit über den Videotext hinausgehende Zusatzinformationen sollen das Fernsehen von morgen charakterisieren.

 

 

Von: Deutsche Bahn AG, Pressemeldung