Samstag 10. März 2012
Heißkleber

Modellbahn-Lexikon: Mit Heißkleber erzeugen Sie schnell belastbare Verbindungen

Heißklebepistole und Heißkleber in der typischen Stabform

Heißklebepistole und Heißkleber in der typischen Stabform

Heißkleber (Heizkleber, Heißleimen) findet im Modellbaubereich vielfältige Anwendung. Nageln und Schrauben wird bei Deutschlands Hobbyisten immer häufiger durch Heißkleben ersetzt. Besonders bei Modellbauern und Modellbahnern ist das Heißkleben, auch als Schmelzkleben oder Heißleimen bezeichnet, innerhalb weniger Jahre zu einer der beliebtesten Methoden des Klebens geworden.

Die Vorteile des Heißklebens, ursprünglich ein industrielles Klebeverfahren, sind insbesondere die kurze Abbindezeit und das breite Anwendungsspektrum. Ob Sie zwei Werkteile verbinden möchten, Fugen abdichten oder Spalten überbrücken möchten, mit Heißkleber haben Sie eine schnelle Methode zur Hand.

Für das Heißkleben wird eine Heißklebepistole benötigt, die den Kleber der Klebepatrone verflüssigt und erhitzt. Innerhalb weniger Minuten kühlt die Klebemasse ab und erzeugt eine feste und belastbare Verbindung.

Die Werkstücke, die zusammengefügt werden sollen, müssen eine kurzfristige Berührungstemperatur von 180 bis 200 Grad Celsius aushalten, ohne sich zu verformen. Für den Kunststoff-Modellbau ist Heißkleben daher insbesondere im sichtbaren Bereich nur bedingt zu gebrauchen.

Tipp: Heißklleber eignet sich ideal zum Einkleben von LEDs und Befestigen von Decodern.

Von: Rudolf Ring
 
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