Montag 25. Mai 2009
Handmuster

Modellbahntechnik-Lexikon: Handmuster zeigen eine Vorschau auf ein zukünftiges Modell

Handmuster der PIKO Spur G BR260 (Art.-Nr 37520)

Handmuster der PIKO Spur G BR260 (Art.-Nr 37520)

Es handelt sich bei der Modellbahn bei einem Handmuster um ein Modell, das im gewünschten Maßstab produziert, aber noch nicht vollständig ist. Sinn des Handmusters ist es, dem Auftraggeber in mehreren Stufen bei der Produktion eine Kontrolle zu ermöglichen und so beispielsweise Korrekturen für Spritzformen oder die Bedruckung zu veranlassen.

Da Handmuster sehr unterschiedliche Produktionsschritte zeigen, können beispielsweise Fenstereinsätze, Motor, Elektronik, Beleuchtung oder auch die Bedruckung fehlen. Ist ein Handmuster zwar mit Rädern, nicht aber mit einem Antrieb ausgestattet, spricht man auch von einem Rollmodell.

Die Modellbahn-Hersteller zeigen Handmuster gerne auf Messen, um die Käufer schon einmal für ein Modell zu interessieren. Allerdings sind manche Handmuster "sehr früh" und es kann teilweise sogar noch bis zu 1 oder 2 Jahren dauern, bis aus einem Handmuster das vollständige Modell für die Serienfertigung geworden ist.

Während es in anderen Branchen teilweise üblich ist, Handmuster großzügig zur Ansicht zu versenden oder sogar zu verkaufen, ist das in der Modellbahn-Branche absolut unüblich. Im Gegenteil achten die Hersteller darauf, dass keine unfertigen Modelle einer Serie in Umlauf kommen.

Von: RR
 
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