Mittwoch 19. März 2008
Diorama

Modellbahntechnik-Lexikon: Dioramen zeigen eine in sich abgeschlossene Szene

Fertiges Diorama von Herpa aus der Serie "Scenix Edition"

Fertiges Diorama von Herpa aus der Serie "Scenix Edition" in der Nenngröße 1:87, Funktionsdiorama mit Licht-, Sound- und Bewegungseffekten

Der Begriff Diorama entstand im 19. Jahrhundert und bezeichnet eine Schaubühne, die zumeist mit speziellen Effekten aufwartete. Auch Schaukästen z.B. mit Krippendarstellungen oder naturkundlichen Darstellungen werden als Diorama bezeichnet.
Bei der Modelleisenbahn bezeichnet ein Diorama eine Szene, die eine bestimmte Betriebssituation darstellt oder einen Landschaftsteil wiedergibt. Eine Diorama ist also keine vollständige Anlage und auch weniger für den Spielbetrieb gedacht, kann aber auch ein Modul einer Modulanlage sein. Dioramen lassen sich vielfach in vorhandene Anlagen integrieren, insbesondere, wenn kein Gleisanschluss oder andere funktionale Verbindung für eine authentische Darstellung notwenig ist.
Bei modernen Dioramen geht der Trend in Richtung Funktionsdioramen mit komplexen Funktionen (Licht, Sound, Motoren, digital gesteuerte Effekte)
Inzwischen bieten Hersteller wie z.B. Herpa mit der "Scenix Edition" fertige Dioramen im verbreiteten Modellbahnmaßstab von 1:87, die sich durch Batteriebetrieb völlig unabhängig betreiben oder in eine Modellbahnanlage integrieren lassen.

Von: RR
 
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