Freitag 07. Juni 2013
3D-Drucker

Modellbahn-Lexikon: 3D-Drucker erstellen Modelle aus flüssigem Kunstharz

Der „Buccaneer“ 3D-Drucker ist von außen ein unscheinbarer Kasten, nicht größer als ein handelsüblicher Desktop-Drucker. Oben wird das Kunstharz-Band eingelegt, unten entsteht die Form oder Figur (Foto: pirate3d.com)

Der „Buccaneer“ 3D-Drucker ist von außen ein unscheinbarer Kasten, nicht größer als ein handelsüblicher Desktop-Drucker. Oben wird das Kunstharz-Band eingelegt, unten entsteht die Form oder Figur (Foto: pirate3d.com)

Als die ersten LaserCut-Maschinen eingesetzt und bezahlbar wurden, war das eine kleine Revolution im Modellbau. Nun dämmert durch die 3D-Drucker die nächste große Revolution im Modellbau. Ein 3D-Drucker erstellt Gegenstände aus flüssigem Kunstharz (licht- bzw. laserhärtendes Polyacrylat). Um einen 3D-Drucker anzusteuern, reicht ein handelsüblicher PC oder ein Notebook, sogar Tablet-PCs sind geeignet.

Für Modellbauer aller Richtungen und speziell Modellbahner eröffnet es völlig neue Anwendungen, einen 3D-Drucker einzusetzen. Es sind nicht nur Ersatzteile, Beladungsgüter oder Gestaltungselemente wie Rundbögen oder Brückenelemente, die schnell, einfach und unkompliziert erstellt werden können. Auch Figuren und zumindest ein-fache Waggongehäuse sind mit den Fähigkeiten der bislang verfügbaren 3D-Drucker ebenfalls produzierbar. Wahrscheinlich ist dann die farbliche Nachbehandlung aufwändiger als der Druck selbst. Damit erschließen sich für den Modellbau völlig neue, sehr weitreichende Möglichkeiten. Derzeit sind als interessante Einstiegsgeräte im unteren Preissegment die folgenden beiden Geräte bzw. Projekte zu nennen:

 

  1. Der „printrbot“-Bausatz, anfänglich mit mindestens 500 $ zu bezahlen, ist nun laut Webseite in der einfachsten Ausführung ab 299 $ zu haben.
  2. Neu ist das Projekt um den 3D-Drucker mit dem Namen „Buccaneer“. Er kann den Schreibtisch ab 347 $ entern, die Auslieferung ist ab Dezember 2013 angekündigt. Vorteil: Der Buccaneer kommt komplett montiert zum Kunden.

 

 

Von: Rudolf Ring
 
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