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Letzte Meldung

IMA vom 20. bis 23.11. in Köln: Countdown zu Europas größtem Modellbahn-Event

Die Modellbahn-Anlagen sind auf der IMA in Köln immer dicht umlagert, wie dieses Bild der IMA von 2012 zeigt

Die 31. IMA wird von drei weiteren Veranstaltungs-Highlights flankiert: 8. Echtdampf Hallentreffen, Lego-Fanwelt und Lego-KidsFest. Neu ist das Modellbahn-Forum der Hersteller Märklin, Auhagen, Busch, Faller, Noch und Viessmann.

Letzter Tipp

Pantografen bei Modellbahn-Fahrzeugen vorbildnah einsetzen

Bahndienstfahrzeug einer Reparaturkolonne mit aufgestelltem Pantograf, Modell von KIBRI (Foto: Dieter Holtbrügger)

Wer die moderne Bahn abbilden möchte, kommt um das Thema Pantografen nicht umhin. Mit diesen Tipps gelingt Ihnen eine vorbildgerechte Darstellung.

Letzter Lexikoneintrag

Glacier-Express

Von St. Moritz nach Zermatt, vom Piz Bernina zum Matterhorn: Die landschaftlich eindrucksvolle Strecke des Glacier-Expresses führt über 291 Brücken und durch 91 Tunnel (Foto: Deutsches Museum Verkehrszentrum)

Modellbahn-Lexikon: Der Glacier-Express ist ein Schweizer Schnellzug auf Schmalspurgleis und wird auch als "berühmteste Bahn der Welt" und "langsamster Schnellzug der Welt" bezeichnet

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Beitragsübersicht Modellbahntechnik aktuell Magazin

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Modellbahntechnik aktuell 65 Mai 2014
Modellbahntechnik aktuell 65 Mai 2014

    Rundgang über die Intermodellbau Dortmund 2014

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    Der Taurus-Nachfolger: BR 193 „Vectron“ von PIKO in H0

    V60 reloaded: ESUs H0-Rangiertraum

    Stadt im Modell / VK-Modelle mit U-Bahn-Triebwagen Typ DT 5

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    Modellbahn-Schauanlagen: Ein Besuch in der OKtoRail in Essen


    Der Eingang zur OKtoRail-Schauanlage
    Der Eingang zur OKtoRail-Schauanlage
    Das Autowerk auf der Anlage
    Das Autowerk auf der Anlage
    Bahnhof auf OKtoRail
    Bahnhof auf OKtoRail
    Hafenanlagen-Szenerie
    Hafenanlagen-Szenerie
    Typischer Hochofen der Schwerindustrie
    Typischer Hochofen der Schwerindustrie
    Zechenmodell auf OKtoRail
    Zechenmodell auf OKtoRail

    Im Frühsommer 2014 eröffnete die neue Modellbahn-Schauanlage OKtoRail im Gruga-Park in Essen. In der dortigen Orangerie sollte eine schöne, verwinkelte entstehen, die auch Besucher mit einem gewissen Bildungshintergrund zufrieden stellt. Der Pfingststurm Ela wirbelte die Eröffnung etwas durcheinander, aber Mitte August war es dann soweit. Als normale Besucher „getarnt“ statteten wir der OKtoRail an einem Sonntagnachmittag einen Besuch ab.

    An diesem Tag war die Gruga gut besucht und so bildete sich bereits am Eingang zum Park eine kleine Schlange. Doch an der Parkkasse war außer einem Flyer kein Hinweis auf die Modelleisenbahn zu sehen. Leider gibt es auch keine Möglichkeit ein Kombi-Ticket zu erwerben oder schon direkt am Parkeingang auch eine Karte für die OKtoRail mit zu kaufen.

    Im Park selber findet man keine Hinweisschilder zur Modellbahn, doch die Orangerie ist den meisten Besuchern bekannt und wenn man vom Eingang aus die erste große Wiese erreicht und seine Blicke nach links und rechts schweifen lässt, dann fällt der Blick schnell auf das Glasgebäude mit dem großen Schriftzug der Bahn.

    Anders als zuvor bei der MWO, der Miniaturwelt Oberhausen, warteten hier bereits weitere Gäste an dem nett gestalteten Kassenhäuschen. Der gesamte Eingangsbereich mit kleiner Bahnhofshalle und teilweise nachgebildeten Personenwagen macht einen sehr einladenden Eindruck. Die Dame an der Kasse öffnet den Besuchern die Türe zum Personenwagen. Kaum hat man dort Platz genommen, öffnen sich die „Vorhänge“ an den Monitoren und der Zug setzt sich mit einem spürbaren Ruckeln in Bewegung. Der Effekt eines rollenden Zuges mit seinen Schienenstößen etc. wurde sehr gut umgesetzt. Auf den Monitoren unternimmt man nun eine Reise zurück in die Zeit. Schön gestaltet fährt man in 10-Jahres-Schritten zurück bis in die 60er Jahre. Dann hält der Zug im Bahnhof OKtoRail an und die Türe auf der anderen Seite kann geöffnet werden.

    Nun steht man vor ihr, der OKtoRail. Im Ruhrgebiet der 60er Jahre beginnt die Reise auf der rechten Anlagenseite an einem großen Hafen. Links zieht sich die Ruhr entlang. Liebevoll in Szene gesetzt und mit vielen kleinen Details ausgestattet zieht die Anlage die Blicke auf sich. Während auf der linken Seite noch die gerade in den Berg gehauenen ersten Stollen der Kohleförderung zu sehen sind, fahren rechts bereits die Züge der 60er-Jahre über die C-Gleise. Während diese Gleise in der Bauphase noch sehr spielerisch aussahen, hat man sie inzwischen sehr schön in die Anlage eingebunden, so dass auch die einfach Gleisgeometrie des C-Gleises nicht störend ins Auge fällt. Nach nur wenigen Metern erstreckt sich recht eine riesige Industrieszenerie entlang der Schienenstränge. Von Joswood produziert und aufgebaut sieht der Betrachter eine wunderschöne Zeche, eine Kokerei und natürlich auch ein Stahlwerk. Der Hochofen wurde hier allerdings von einer Privatperson gebaut und in die Anlage integriert. Ein wunderschönes Modell mit perfekter Beleuchtung.

    Das Ganze spielt sich vor einer perfekt an die Anlage angepassten Hintergrundkulisse von JoWi ab. Was dem Betrachter kaum auffällt, ist der Epochenwechsel. Immer wenn die Züge in einen Tunnel einfahren, kommen sie auf der anderen Seite in der Folgeepoche wieder raus. So erzählt man bei der OKtoRail nicht nur die Geschichte der Montanindustrie von der Kohle und Eisenerzförderung über deren Abtransport hin zum Stahlwerk, sondern auch die weiteren Verarbeitungsmöglichkeiten der Stahlprodukte, hier Bleche, in der Autoindustrie und die Fertigung von Fahrzeugen und deren weiterer Transport mit Zügen in die weite Welt. Optische und auch technische Highlights ziehen den Betrachter in ihren Bann. Sei es die riesige Bahnhofshalle des Hauptbahnhofs, die Burg auf der Gegenseite oder der fahrende Radfahrer. Dazu gesellt sich eine perfekt und aufwändig gestaltete Landschaft. Am Autowerk angekommen, sieht man durch große Scheiben den Produktionsweg eines „Modellautos“ bis zur Auslieferung. Sehr gut wurde hier die Fließbandproduktion im Modell umgesetzt.

    Doch so sehr die Anlage mit ihren vielen Details und ihrer top Gestaltung auch glänzen kann, so sehr stören den Modellbahner die nicht so beeindruckenden Zugfahrten. Uralte Märklin-Loks ziehen teilweise quietschend und laut schnarrend ihre Runden. Moderne Loks und Züge findet man nur sehr wenige. Auch die Anzahl der fahrenden Züge ist im Verhältnis zur Größe der Anlage einfach zu gering. Gleiches gilt für die Zuglängen, gerade bei den Güterzügen. Besonders auffallend ist dies im links, schmalen Anlagenteil, wo teilweise minutenlang keine Züge verkehrten.

    Auch die heute in aller Munde befindlichen und gerne gesehenen fahrenden Modellautos sucht man auf der OKtoRail vergebens. Wir konnten zwar in Erfahrung bringen, dass es eine kleine Rundstrecke ums Autowerk gibt, doch die drei vorhandenen PKW sind in der Regel außer Betrieb. Auch wünscht man sich mehr „Action“ durch Knopfdruckaktionen, um so gezielter in den Anlagenbetrieb einzugreifen. Das würde gerade die Kinder freuen.

    Was allerdings sehr lobenswert ist, ist die Zusammenarbeit von OKtoRail mit einem Märklin-Insider-Stammtisch. So wird es mehrmals im Jahr extra Events zum Fahren langer Züge geben, im Jargon als LTE (Long Train Event) bekannt. Dafür wurde in die Anlage eine eigene Strecke installiert, die getrennt vom übrigen Anlagenfahrbetrieb separat betrieben werden kann und an den Fahrtagen den Modellbahnern zur Verfügung gestellt wird.

    Auch soll es über kurz oder lang eine Smartphone-App geben, die den genauen Standort des Besuchers an der Anlage ermittelt und dem Besucher so punktgenaue Informationen zur Anlage mitteilt. Lobenswert war auch die Informationsbereitschaft der Mitarbeiter in der Halle, die unsere Fragen gerne beantworteten und uns auch gerne mal einen Blick hinter die Anlage ermöglichten.

    Die Eintrittspreise von 3,90 € für Erwachsene sind recht moderat, doch man darf nicht vergessen, dass man zuvor auch noch den Eintritt in den Gruga-Park mit 4,00 € bezahlen muss. Kinder erhalten einen vergünstigten Eintritt. Für Park und Anlage gibt es auch Familienkarten. Die Anlage ist täglich von 10 Uhr bis 18 Uhr geöffnet.

    Fazit: Die OKtoRail ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Die Anlage ist wunderbar gestaltet und toll in Szene gesetzt. Die Geschichte vom Erz zum Auto ist perfekt umgesetzt worden und auch die Zeitreise passt hervorragend ins Gesamtkonzept. Nur der Zugverkehr könnte an Menge und Länge noch deutlich zunehmen und die eingesetzten Fahrzeuge sollten sich der sehr guten Qualität der Anlage anpassen.

    (Text und Bilder: Dieter Holtbrügger)

    Intermodellbau Dortmund: Neues vom CAN-digital-Bahn Projekt

    CAN-digital-Bahn Projekt

    Auch dieses Jahr war das CAN-digital-Bahn Projekt wieder auf der Intermodellbau in Dortmund mit einer Demo-anlage vertreten. Die neu gestaltete Anlage wurde trotz der vielen Funktionen alleine mit der Gleisbox der Mobile Station 2 betrieben, die mit diversen CAN-Modulen erweitert wurde. Zum Computer hin werkelte natürlich die CC-Schnitte als Interface. Die Weichen des C-Gleises von Märklin waren nach dem Umbau nun alle mit den neuen Magnetantrieben ausgerüstet und wurden über WeichenChefs angesteuert.

    Diese überwachten mit Hilfe der kleinen Endschalter an den Antrieben die Stellung, was die gesamte Messezeit über ohne Probleme sehr zuverlässig funktionierte. Schaltete eine Weiche wirklich einmal nicht, so verhinderte diese Überwachung Falschfahrten durch den Computer.  

    Die Rückmeldungen der Zugpositionen erfolgten über CAN-Module, hier kamen die leicht überarbeiteten neuen GleisReporter deLuxe zum Einsatz. Technisch hat sich bei den Reportern nichts geändert, lediglich das Platinen-Layout ist überarbeitet worden, so dass die Adress-Schalter nun ohne Öffnen des Gehäuses zugänglich sind.

    Der GleisReporter Deluxe mit neuem Platinenlayout

    Als Neuheiten waren Prototypen zu verschiedenen neuen Modulen zu sehen, so zum bereits angekündigten WeichenChef-Servo, der voraussichtlich ab Herbst erhältlich sein wird. Auch ein Modul für Drehscheiben war zu sehen, wobei es sich hier um ein Modul für die Drehscheibe von Roco handelte und weitere Varianten für andere Hersteller folgen sollen.

    Die Drehscheibe wird einfach durch Anstecken über den Flachstecker an das Modul betrieben, denn für den Normalbetrieb sollen keine Umbauten oder sonstige Änderungen nötig sein, lediglich bei einem erweiterten halb- oder vollautomatischen Betrieb müssen an die Gleisabgänge Rückmelder angeschlossen werden.

    Ganz neu war der „KranChef“, er ist zum Steuern des weit verbreiteten Metalldrehkrans von Märklin mit seinen zwei Motoren über nur eine Lokadresse durch die Mobile Station 2 gedacht, denn mit der MS 2 ist der Betrieb zurzeit alles andere als einfach.

    Nimmt man Relais und schaltet diese als Weichen, kann man die Geschwindigkeit nicht steuern. Baut man die Antriebe mit Lokdecodern um, muss man zwischen Drehen und Heben/Senken immer die Adresse wechseln.

    Mit dem KranChef kann man hingegen sehr schön spielen und das ganz einfach nur über eine einzige Adresse. Sobald die Module fertig sind, wird eine ausführliche Vorstellung folgen. Auch dieses Modul soll nach Möglichkeit noch bis zum Herbst fertig werden.

     Der KranChef für den Märklin-Drehkran

     

    Bald lieferbar: Der „KranChef“ für den bekannten Märklin Drehkran (Text und Foto: Britta Mumm)

     

     

     

     

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