Modellbahn-Witze -1-

Mengenlehre

Der Mathematik-Lehrer ist völlig verzweifelt, die Schüler kapieren einfach die Mengenlehre nicht. In höchster pädagogischer Not greift er zu einem Vergleich und benutzt die Modelleisenbahn als Beispiel:

"Also stellt euch mal Folgendes vor: Wenn zwei Züge im Bahnhof stehen und drei Züge fahren ab, dann muss ein Zug zurückkommen, damit der Bahnhof leer ist."

Kiffer im Club

Drei Kiffer sind zu einem Fahrtag in den Modellbahnclub gekommen. Sie stehen 3 Stunden an der Anlage und schauen sich den Betrieb der Züge an. Dann steuert der erste einen Nebenbahnzug einmal um die Anlage und fährt ihn wieder in den Bahnhof. Nach einer weiteren Stunde rangiert der zweite Kiffer einen Güterzug ein Stück vorwärts und wieder zurück. Eine Stunde später wird der dritte Kiffer von den anderen beide gefragt, ob er auch was Steuern möchte. Antwort: "Boah, wenn ich gewusst hätte, dass ihr hier so 'n Stress macht, wär' ich gar nicht mitgekommen."

Jede Menge Schotter

Gespräch unter Modellbahnern: "Wie viel Schotter hast Du denn für das Einschottern der Gleise auf Deiner Anlage gekauft?" - "Sieben Eimer."
Eine Woche später trifft man sich erneut: "Du hast mir vielleicht einen Blödsinn erzählt! Sieben Eimer Schotter! Bei mir sind 4 Eimer übrig geblieben." - "Ja, bei mir damals auch."

Falsches Geschäft

Betritt ein Kunde einen Modellbahnladen: "Ich hätte gerne eine Packung Baldrianpillen und was gegen Verstopfung."  "Tut mir Leid, mein Herr, aber wir führen hier nur Artikel für Modellbahner." - "Weiss ich, ich bin Modellbahner!"

Opa, der Modellbahner

Beim Verwandschaftsbesuch wird Nachwuchs-Modellbahner Martin vom Onkel gefragt: "Spielt Opa immer noch so gerne mit der Modelleisenbahn?"

"Ja, schon, aber er wird doch langsam alt. Neulich hat er auf der Dampflok Mundharmonika spielen wollen und die BR119 der DDR hat er im Stadtpark im Teich versenkt."

(Für Nicht-Modellbahner: Die Baureihe 119 der Reichsbahn der DDR hat im Jargon den Namen "U-Boot", weil sie durch die runden Seitenfenster an ein U-Boot erinnert.)

Test an der Uni

Ein Universitäts-Professor der Psychologie hat eine wissenschaftliche Testreihe gemacht. Dabei mussten 10 weibliche und 10 männliche Studenten eine Viertelstunde Modellbahnfiguren von Preiser und NOCH betrachten und auf einen Knopf drücken, wenn sie an Sex gedacht haben.
Ergebnis: Die weiblichen Probanten haben im Durchschnitt jede Minute ein Mal an Sex gedacht. Das Ergebnis der männlichen Testteilnehmer konnte nicht ermittelt werden, weil der Knopf nach 20 Minuten kaputt war.

Defekte Diesellok

Ein offensichtlicher Modellbahn-Anfänger kauft beim Fachhändler eine kleine Märklin-Diesellok. Schon am nächsten Tag steht er mit dem Modell wieder beim Händler und hat eine Reklamation: „Schaun Sie mal, die Lok ist hier unten kaputt.“ Tatsächlich, der Mittelschleifer unter der Lok ist abgerissen, also montiert der Händler servicebewusst schnell einen neuen.

Leider hält auch der zweite Schleifer nur einen Tag. Wieder weist der Kunde auf den Defekt hin, mit säuerlicher Miene baut der Händler erneut einen neuen Schleifer unter die kleine Diesellok.

Es kommt, wie es kommen muss: Auch am dritten Tag kommt der Neu-Modellbahner mit der defekten Lok in den Laden, wieder ist der Mittelschleifer abgerissen. Darauf der Händler: „So etwas ist mir noch nie untergekommen, die Schleifer halten normalerweise viele Jahre lang. Wie setzen Sie die Lok denn ein?“

Daraufhin der Kunde: „Na, ganz normal! Ich stelle die Lok auf den Boden, lege meine rechte Hand oben drauf und schiebe dann los – brummm – brummm – brummm …“

Die 11 untrüglichen Zeichen, dass Sie sich auf die digitale Modellbahnsteuerung eingelassen haben:

  1. Sie haben für dieselbe Anzahl gesammelter oder rumstehender Lokomotiven doppelt soviel bezahlt wie Ihre analogen Vereinskameraden.
  2. Ihre mit viel Zeit und Geld installierte Oberleitung hängt nur noch funktionslos herum.
  3. Endlich kümmern Sie sich nicht mehr um die Modellbahn-Probleme ... weil die Probleme mit der Steuerungs-Software viel mehr Zeit beanspruchen.
  4. Der Computer steuert Ihre Anlage ... und Sie verlieren total den Überblick.
  5. Die Soundfunktionen beeindrucken alle Besucher ... mehr als zwei auf einmal kann während der Fahrt allerdings kein Mensch unterscheiden.
  6. Nur die digitale Steuerung macht es möglich, endlich auch einmal mehr als zwei Züge auf einmal entgleisen zu lassen.
  7. Sie sind stolz, ein Konfigurationsproblem gelöst zu haben ... das Sie ohne Digitalsteuerung allerdings auch gar nicht gehabt hätten.
  8. Sie programmieren Konfigurationsvariablen und Soundmodule ... allerdings hatte Ihre Lok noch nicht einen einzigen Zug am Haken.
  9. Nach der Digitalisierung läuft Ihre Lieblingslok endlich mit vorbildgerechter Endgeschwindigkeit ... bleibt aber leider auch auf jeder Weichenstraße stehen.
  10. Endlich können Sie auf demselben Gleis zeitgleich mit mehreren Loks fahren. Das hat Sie bis jetzt 7 ärgerliche Schrammen, 5 abgebrochene Puffer und 3 verbogene Kupplungen gekostet.
  11. Ihre sündhaft teure Digitalzentrale ist der absolute Hammer ... bis Sie feststellen, dass sie das Gerät bei der Steuerung über den PC gar nicht mehr benötigen.

Jubiläumsfeier

Im Modellbahn-Club wird das zehnjährige Jubiläum zünftig mit Fahrtag und Freibier für alle gefeiert. Am späten Abend, nach vielen Runden (Fahrbetrieb UND Freibier) guckt Modellbahner Heinz sichtlich angestrengt einem Güterzug längere Zeit hinterher und meint nach angestrengtem Grübeln schließlich mit schwerer Zunge: "Wo kommt denn die Doppeltraktion her, wir haben doch gar keine zwei Baureihe E150 ...?"

Besitzerwechsel im Wandel der Zeit

Vor Gericht macht sich der Richter ein Bild des Angeklagten: "Soso, Sie sind also 71 Jahre alt. Wie kommen Sie eigentlich dazu, in Ihrem Alter noch eine - wie steht das hier: 'Modellbahn-Lokomotive mit Digitaldecoder' - zu stehlen?"

"Also Herr Richter, da kann ich nun wirklich nichts für. Als ich jung war, gab es noch keine Loks mit Digitaldecoder."