Dienstag 27. Dezember 2016
Knetmetall

Modellbahn-Lexikon: Knetmetall kann nach dem Aushärten modelliert werden

Knetmetall (auch: Kaltmetall) ähnelt von der Konsistenz her Knetmasse und kann beliebig in Form gebracht, modelliert und gestaltet werden, um Löcher und Risse zu reparieren.
Die Masse wird in zwei farblich unterschiedlichen Komponenten geliefert, die zu gleichen Teilen zu vermengen sind. Nach einer Aushärtezeit von rund 2 Stunden bei Raumtemperatur oder nur 5 Minuten im Ofen ist Knetmetall so hart, dass Sie es bohren oder fräsen können oder sogar ein Gewinde hineinschneiden.

Es ist wasserdicht und resistent gegen Öl, Benzin und Säure und bietet daher zur Reparatur oder Konstruktion im Modellbahnbereich erstaunliche Möglichkeiten. Gleich ob Metall, Kunststoff oder Holz: Schließen von Rissen in Gehäusen oder Ersatz und Anmodellieren von Teilen sind problemlos möglich.

Knetmetall ist nicht leitend, sodass auch elektronische Bauteilen am Ort gehalten werden können oder Platinen fest und isoliert befestigt werden können. Und sogar das nachträgliche, einseitige Isolieren von Wechselstrom-Radsätzen kann mit Knetmetall durchgeführt werden. Knetmetall hat nach dem Aushärten das gleiche Gewicht wie Aluminium, auch die Festigkeit und der thermische Dehnungskoeffizient sind vergleichbar. Es hält einen Druck von über 100 bar aus.

Ausführliche Informationen zu Knetmetall und einen „Katalog für Modellbauer“ bietet Ihnen SPIES INDUSTRIES, Hangstraße 4, 52511 Geilenkirchen, E-Mail: spiesindustries(at)t-online(dot)de 

 
Von: Rudolf Ring